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Häufig gestellte Fragen:

Der Pomsky ist keine VDH/FCI anerkannte Rasse und wir sollten davon erstmals auch nicht ausgehen.

Selbst bei dem Berger Blanc Suisse, auch Weißer Schweizer Schäferhund genannt, wurde die Farbe erst aus dem FCI bei dem Deutschen Schäferhund gestrichen. Diese gewann erst an Population in USA und Kanada, bevor die Rasse erst nach Jahrzehnten als Berger Blanc Suisse oder eben Weißer Schweizer Schäferhund in FCI aufgenommen wurde. Auch der uns so bekannte Westi, wurde als West Highland Terrier erst viel später anerkannt. Zunächst war diese Farbe beim Cairn Terrier im Wurf nicht erwünscht und aussortiert. Hier handelte es sich aber um eine Weiterentstehung aus schon anerkannten FCI Rassen, dessen Farbschläge schon als Evolution im Wurf einer Rasse vorkamen. Eine neue Rasse hingegen hat es schwer beim FCI, vor allem darf es sich nicht um das Produkt zweier schon FCI- anerkannten Rassen handeln. Obwohl all unsere bis jetzt anerkannten FCI Rassen aus gezielten Kreuzungen bestimmter Rassehunde zurück zu führen sind, können wir davon ausgehen, dass der Pomsky ertmals nur in den kleineren Rassehundevereinen anerkannt wird. In einigen anderen Ländern, u.a. in der USA und Frankreich entstanden aber schon die ersten anerkannten Pomsky Clubs.

Fakt ist: Der Pomsky erfreut sich großer Beliebtheit. 

In den USA entstand schon 2014 der erste Pomsky Club. Andere Länder und Verbände folgten. 

Weil der Pomsky nicht FCI anerkannt ist, wird er in Deutschland oft noch als ein Mischling angesehen.

Das möchte ich gerne revidieren. Ich persöhnlich, wie auch viele der bemühten Pomsky Züchter sehen es anders.

Es ist eine junge Rasse, die sich im Aufbau befindet. Es wird noch viele Jahre oder eher sogar ein Jahrzehnt benötigen, bis diese Rasse stabilisiert ist und wir von einem einheitlichen Rassehund sprechen können.

Trotzdem konnten wir schon einige internationale Deutsche Rassehunde Verbände von der Rasse überzeugen und auch einen Rassestandard erstellen, welcher als Vorgabe für Zucht Ziele dient. Die Rasse wurde in den ersten Verbänden aufgenommen und wird über die Vereine gefördert. 

Bei den Züchtern handelt es sich um geprüfte, vereinsangehörige und auch angemeldete Zuchten. Die Züchter planen ihre Würfe überaus bedacht und suchen die Elterntiere und deren Linien bewußt aus. Das Augenmerk liegt auf der Gesundheit, dem Wesen und der Optik. Die Züchter haben Auflagen zur Voruntersuchung auf erbliche Krankheiten. Zudem müssen die Zuchthunde erst durch die Zucht Zulassung (ZZL), in der die Eignung des Hundes zur Zucht geprüft wird.

So kommt es, dass wir in Deutschland auch Pomskies mit einer Ahnentafel haben. Die Züchter sind bemüht die Rasse in die richtige Richtung zu lenken und aufzubauen. Hierzu gehört viel Wissen und Herzblut dazu. 

Nur ein gut bedachter Weg, viel Ausdauer, ein gutes Auge und ein breit gefächtertes Wissen in der Zucht, führt zum Erfolg.

 

F1 bis F4 ist eine Bezeichnung der Generationen einer neuen Rasse, die sich im Aufbau befindet. Ab der 5. Generation spricht man von einer eigenständigen Rasse. Die zusätzlichen Bezeichnungen fallen weg. Allerdings ist meiner Meinung nach auch dann die Rasse nicht in sich gefestigt. Dies benötigt viel mehr Zeit. 

Die Generationen setzen sich wie folgt zusammen:

F1 - Husky x Pomeranian       

F2- Pomsky F1 x Pomsky F1 oder Pomsky F2 x Pomsky F1

F3- Pomsky F2 x Pomsky F2 oder Pomsky F2 x Pomsky F3

F4- Pomsky F3 x Pomsky F3 oder Pomsky F3 x Pomsky F4

F1b - Pomsky F1 x Husky oder Pomeranian 

F2b - Pomsky F2 x Husky oder Pomeranian, oder Pomsky F1b

Durch die Wiederholung des Huskys oder Pomeranians bei einem Pomsky entsteht das "b".

Es entsteht aber auch nicht automatisch eine F3 Generation, wenn eine F1 und eine F2 Generation verpaart wird. Es bleibt eine Generation in der F2. Erst wenn zwei Pomskies aus der F2 verpaart werden, können die Welpen als F3 Generation bezeichnet werden.

Ein Aufbau einer Rasse ist langwierig und muss in dieser Zeit bedacht aufgebaut und stabilisiert werden. Es reicht nicht einfach schnell durch die Generationen zu hüpfen um gleich bei der F4 zu landen. Oft müssen wir in den Generationen stehen bleiben, etwas wiederholen oder selbst etwas Neues mit einbringen um bestimmte Merkmale der Rasse zu stabilisieren und unsere Ziele in Sachen Optik, Größe und Wesen zu erreichen.

Der Pomsky weist noch viele unterschiedliche Größen auf. Die Spanne der Wiederrisshöhe variiert stark. Die Schulterhöhe eines Pomskies kann ca. 25 cm bis 45 cm erreichen.

Wir unterscheiden zwischen drei Größen und Gewichtklassen:

Toy (Mikro): bis 30cm | bis 5kg
Miniatur: 30-36cm | 5-8kg
Standard: 37-45 cm | 9-15kg

Die endgültige Größe eines Welpen, ist nicht unbedingt von den Eltern abhängig. Auch wenn beide Elterntiere die Toy Größe aufweisen, bedeutet es nicht automatisch, daß ihre Welpen auch diese Größe erreichen. Durchaus können ein paar oder auch alle Welpen die Miniature Größe erscheichen und einer mal ganz aus der Reihe tanzen. Im umgekehrten Fall kann auch eine Standard Hündin in einem und demselben Wurf einen oder mehrere Miniature, selbst Toy Größen hervorbringen.

Es dauert noch einige Jahre, bis wir die Größen stabiliesieren und im Vorfeld durch die Eltern bestimmen können. Wir sind auf dem guten Weg, aber noch ist hier das Wissen der Züchter zur Beurteilung der Endgröße eines Welpen gefragt.

Das ist ein Irrglaube.

Die F1 und F2 unterscheiden sich gar nicht so viel voneinander. Die F1 ist lediglich der erste Schritt, der zu Erschaffung dieser Rasse dient. 

In der F1 tendieret der Pomsky häufig sogar mehr zu der Husky Optik, es gibt aber ebenfalls in einem und dem selben Wurf auch viele Überraschungen in der Optik und Größe. Die F2 kann ebenfalls noch so unterschiedlich im Aussehen ausfallen, beide Varianten in Mittelkurzhaar und Langhaar sind möglich. Aber von der Größe her, ist die F2 sogar oft größer, wie ihre beiden F1 Eltern. Das ist natürlich keine Faustregel. 

In der F1, wie auch der F2 können in ein und dem selben Wurf Pomskies dabei sein, die nur um die 5/6 kg ausgewachsen wiegen werden, aber auch welche, die 8 oder 10/12 kg erreichen. Oft habe ich schon Pomskies beider Generationen gesehen, die deutlich mehr als 10/12 kg auf die Waage bringen. Des öfteren wuchs die F2, der F1 Mama über den Kopf. Natürlich kommen auch in der F2 Pomskies vor, die ausgewachsen nur 5 kg erreichen. Meist bei "b" Einsatz. Die meisten Pomskies haben ein Durchschnittsgewicht von ca. 8-12 kg und ca. 38-42 cm Schulterhöhe. Ausnahmen nicht ausgeschlossen.

Wie sie sehen, gibt es hier noch keine Stabilität und keine großen Unterschiede zwischen der F1 und der F2. 

Erst in der F3 oder F4 könnten wir mehr auf die Größe Einfluß haben, aber auch nur wenn die Linie der Vorfahren es mit sich bringt. Bei einer Pomsky Hündin mit 5 kg, kann es mal passieren, dass ein Welpe auch bis zu 8 kg wiegen wird.

Alles eine Frage der Vorauswahl der Vorfahren. 

Es wird Züchter geben, die nach einem kleineren Pomsky streben. Aber auch welche, die den größeren Pomsky bevorzugen. So werden wir wohl immer die unterschiedlichen Größen bei der Rasse beibehalten. Das heißt, dass wir selbstverständlich auch Züchter haben, die vor allem genau auf die Standard Größe aufbauen und diese auch in der F4 und F5 züchten werden. Dann Züchter, die sich eher auf die Mini und Toy Größe beschränken möchten. Aber alle Züchter werden trotzdem alle Größen dabei haben, bis der Weg gefestigt ist. 

So entscheidet nicht die Generation über die Größe.

Ja, absolut! Aber ebenfalls auch ein Arbeitshund, was man nie vergessen sollte.

Ein Pomsky ist vom Grund auf sehr offen und aufgeschlossen. Dieser liebt die Menschen und kann ein richtiger Kumpel für die Kinder sein. Ein sehr sozialer Hund, der ein Freund und Kumpel für Artgenossen ist. 

Bestrebt seinen Menschen zu gefallen. Diese an ihrer Seite stets und überall begleiten zu dürfen. Er hat die Eigenschaft sich recht gut der Familie und dessen Tagesablauf anzupassen. Der Pomsky ist sehr einfühlsam, besitzt die Eigenschaften seine Menschen zu lesen, oft hat man das Gefühl, daß er diese studiert. Ein cooler Kumpel für die Kinder, der dann gerne jeden Spaß mitmacht und den Clown raus lässt. Aber auch ein Hund, der eine liebevolle aber konsequente Führung benötigt. 

Eins darf man nie vergessen: 

Der Pomsky passt nur in Ihr Leben, wenn Sie auch bereit sind, jeden Tag Ihren Begleiter zu fordern und mit dem Kopf auszulasten. Er liebt es mit neuen Aufgaben herausgefordert zu werden oder Tricks zu erlernen. Ein Dauerlauf wie beim Husky, ist nicht mehr für die Auslastung erforderlich. Ein Spaziergang wird genossen, ob kurz oder lang. Die aktiven Typen sind auch exzellente Begleiter fürs Joggen. Die größeren Pomskies können ebenfalls gerne im Zugsport eingesetzt werden. Der kleine Typ Pomsky kann aber auch nur als Familien und Begleithund in die Familie einziehen. Wobei die Kopfarbeit nicht fehlen darf. Können Sie dem nicht mehrfach in der Woche nachgehen, wird der Pomsky lernen sich selbst zu beschäftigen, nicht immer dann zu unserer Freude. So bedenken Sie bitte, ob diese Rasse wirklich zu Ihnen passt, erst dann haben sie ein fantastischen Partner fürs leben.

Achtung: Scheitert es bei Ihnen an der hundegerechten Führung, so übernimmt der Pomsky zügig diese Aufgabe! Konsequente aber liebevolle Führungsqualität ist hier gefragt.

Es ist aber nicht nur das Wesen der Pomskies, was hier entscheidend für ein Familienhund ist. Sondern auch welche Prägung und Aufzucht der Welpe bei seinem Züchter die ersten Lebenswochen erfahren hat. Sowie auch seine weitere Prägung und Erziehung, die in der neuen Familie fortgeführt wird.

Ich habe von einigen Menschen schon öfter diesen Satz gehört: 

"Es ist nur ein Familienhund, ich brauche keine Ahnentafel... Ich werde nicht züchten oder ausstellen..."

Eine Ahnentafel ist aber nicht nur für Züchter oder Aussteller wichtig. Vor allem sollte diese für eine Familie von Bedeutung sein. Jeder neue Hundebesitzer sollte beim Züchter ein Blick in die Ahnentafel der Eltern vorab werfen dürfen. Hier sprechen wir nicht von einer "Registrierung", sondern von einer Ahnentafel, die durch ein anerkannten Rassehundeverein, ausgestellt wurde. In dieser sollten auch die Vorfahren und die Untersuchungen auf die erblichen Krankheiten, bis zur 5. Generation aufgeführt sind.

Eine Ahnentafel ist der Nachweis der Herkunft, der Linie, der Richtigkeit der Vorfahren. 

Der Züchter kann in den Linien nach Erbkrankheiten und Vorfällen recherchieren. Oft werden in den Generationen auch die Untersuchungsergebnisse der HD, ED, OCD, Patella, Herz oder PRA, wie auch DNA Nachweise mit aufgeführt. Hier kann sich die Familie sicher sein, daß schon bei den Vorfahren auf die Gesundheit geachtet wurde. Selbst ein Blick auf alle Ergebnisse werfen. Jede Familie wünscht sich ein gesunden Hund. 

Die Richtigkeit der Herkunft ist sichergestellt. Natürlich nur mit einem offiziell anerkannten Verein. 

Ebenfalls ist hier definitiv eine Rasse Zugehörigkeit mit bestätigt, bestenfalls auch alle Untersuchungen der Vorfahren mit aufgeführt. 

Die Zucht Zulassung wird ebenfalls in einer Ahnentafel von einem Rassehundeverein bestätigt. Hier würde kein Zertifikat ausreichen und eine anerkannte Ahnentafel ersetzen können. 

Eine Ahnentafel ist ein wichtiger Nachweis für einen Familienhund. Eine gewissenhafte Zucht und eine Abstammungsurkunde.

Bei einem guten Züchter warten Sie meist eine Weile auf ihren Welpen und werden von der Geburt an mit auf dem laufenden gehalten. Sie werden viel von sich selbst Preis geben und sich persönlich vorstellen müssen. 

Sie dürfen die Zucht oft vorab kennen lernen und die Zwerge meistens ab der 3. Lebenswoche so oft wie möglich besuchen.

Die Eltern sind auf die erblichen Krankheiten untersucht, zur Zucht zugelassen und besitzen im besten Fall auch eine vom Verein erstellte und anerkannte Ahnentafel. Die Zucht ist angemeldet und auch von amtlichen Wegen überprüft und bestätigt.

Der Züchter gewährt Ihnen einen kompletten Einblick in seine Aufzucht, berät Sie zu der Rasse und steht Ihnen selbstverständlich auch nach dem Umzug mit Rat und Tat zur Seite.

Dieser achtet auf die beste Aufzucht, Prägung seiner Welpen und bereitet die neuen Familien auf den Einzug der Welpen gut vor. Die Welpen werden in der Regel nicht erst mit dem Abgabefähigen Alter zur Besichtigung angeboten.

Der Züchter achtet auch darauf, daß das jeweilige Wesen des Welpen zu dem Lebensstil und den Wünschen der Familie passt. Der Welpe wird NICHT direkt nach der Geburt schon fest versprochen oder nach Foto in Abgabealter ausgesucht und zugestellt.

Sie sollten immer sehr genau hinter die Kulissen einer Zucht schauen, wie ein Welpe aufwächst und geprägt wird. Selbstverständlich auf die Voruntersuchungen der Eltern schauen, im besten Fall sind diese auf HD, ED, OCD, Patella und PRA nachweislich untersucht und besitzen einen DNA Nachweis, eine Ahnentafel, sowie einen EU Pass mit Chip und einer 5 Fach Impfung. Die Welpen sollten natürlich auch mehrfach entwurmt und ein Gesundheitszeugnis vorweisen können.

Der Züchter sollte ihnen einfach sympathisch sein und ein kompetenten Eindruck vermitteln.

Ein Pomsky besitzt ein doppeltes Fell. 

Ein glattes Deckhaar, in Kurz- und Langhaar. Des weiteren die flauschige Unterwolle, die einen Teddy Look verleiht. 

Auch ein ausgeprägter Kragen, eine Fahnen-Rute und längere Beinenhaare, sind möglich. An den genannten Stellen ist das Fell länger, Fahnen ähnlich. 

Die Unterwolle ist meistens weiß oder Creme. Eine Husky Zeichnung im Gesicht, und der Mantel auf dem Rücken in schwarz, grau und braun ist die häufigste Variante. Ebenfalls ist auch rein weiß und creme möglich, wie auch  verschiedene Schecken, Merle, auch Tan, Be- und Tri -Color. So erfreuen wir uns über eine Farben- Vielfalt bei der Rasse. Hierzu sind einige Beispiele der Farben auf meiner Homepage zu sehen. 

Der Pomsky ist relativ Pflegeleicht.

Abgesehen vom Welpenfell, reicht es den Hund einmal die Woche gründlich zu kämmen. 

Dafür nutzt man am besten ein Kamm mit langen Zähnen für die Unterwolle, damit wir auch bis an die Haut kommen und eine Bürste für das Deckhaar.

Das Deckhaar ist glatt, relativ Schmutzabweisend und vor allem schützend. Während die Unterwolle für die Wärme- und Kälteregulierung zuständig ist, wie auch die Feuchtigkeit von der Haut abhält.

Daher sollte man den Hund nur in Ausnahmefällen baden, sonst geht der natürliche Schutz  verloren. Bei Matschwetter reicht es völlig die Beine und die Bauchdecke des Hundes mit klaren Wasser abzuspülen.

Nach meinen Erfahrungen riecht der Pomsky nicht sehr stark "nach Hund". Nur wenige Ausnahmen haaren etwas mehr, meist die Pomskies, die in der Fell Art extrem flauschig und lang sind. 

Der Pomsky haart zwei mal im Jahr ab (ausgenommen Hündinnen, die zusätzlich nach jeder Läufigkeit noch mal Haare lassen), ansonsten hält sich das Haaren bei den Meisten absolut in Grenzen. Es gibt aber auch noch Ausreißer in beide Richtungen. Manche verlieren auch sehr viel Fell, die anderen wiederrum kaum. Trotzdem überwiegt hier die goldene Mitte.

Das Fell ist Pflegeleicht und wenig aufwändig. Gut Schmutz und Wasser abweisend. Die Kurzhaar Pomskies sind deutlich pflegeleichter, wie die Langhaar. Wobei gerade die Langhaar eine Augenweide sind. Im Gegensatz zu vielen anderen langhaar Rassen aber immer noch sehr leicht in der Pflege.

Es ist am wichtigsten als erstes einen vernünftigen Züchter zu finden, der nach den gesundheitlichen Aspekten, wie auch nach dem Wesen schaut und die Zucht aus Leidenschaft und mit Herzen führt. 

Bei gut bedachter und geplanten Zucht können wir in der noch so jungen Rasse tatsächlich auch bei den erblichen, möglichen Krankheiten unheimlich viel erreichen und stabilisieren. Wenn sich bei gesunden Eltern und Linien die positiven Aspekte ergänzen, können wir in der Gesundheit der Rasse viel bewirken. 

Also sind die Untersuchungen auf die Erbkrankheiten beider Eltern, aber auch der Vorfahren unheimlich wichtig. 

Empfehlenswert ist ein Welpe mit Ahnentafel. Diese bedeutet nicht gleich Ausstellungshund, sondern eine bedachte und auf Generationen untersuchte Linie, die nachweislich zurück zu führen ist und auch schon das Risiko auf Erbkrankheiten minimiert ist. Achtung, hier reicht nicht ein Zertifikat oder eine umgewandelte Ahnentafel mit gerade dem Nachweis einer untersuchten Generation. In der Gesundheit kann man nur was erreichen, wenn es nachweislich untersuchte Linien sind, die auch schon viele untersuchte Generationen hinter sich haben. 

Die Charaktere und Wesenszüge, Optik, Größe werden hier gezielt und bedacht gefördert. Hier gehört es einen guten Züchter zu finden, der gut in der Zucht plant, die Hunde auch untersucht, mit Erfahrung und voruntersuchten Eltern und Vorfahren züchtet. Das ist sehr entscheidend für die Gesundheit des Welpen. 

Nur ein Beispiel zum Verständnis : 

Ein 2 kg Hund kann oft mit einer Patella alt werden, ohne daß die Familie die Erkrankung merkt. Aber ein Hund mit 10 kg, wird man dann schon mit einem Jahr das erste Mal operieren müssen. Denn bei einem 2 kg Hund halten die Muskeln das Knie, während ein schwerer Hund starke Schmerzen bekommt und eine OP unvermeidbar ist. Pomeranian, wie auch viele Kleinhunderassen sind leider sehr mit der Patella belastet... Untersucht man in diesen Fall den Papa der F1 Generation, wie auch die Folgegenerationen nicht, so kann man unter Umständen diese Erbkrankheit leider dem Pomsky weiter vererben. Obwohl der Husky kaum davon betroffen ist. Allerdings erreichen wir in der Gesundheit unheimlich viel, wenn beide Eltern, wie auch die Vorfahren, im besten Fall eine Patella 0/0 vorweisen können.

In vielen Anzeigen werden Welpen angeboten, wo die Eltern auf keine der wichtigsten Erbkrankheiten untersucht sind ... Patella ist nur eins der vielen Erbkrankheiten als Beispiel. HD, ED, OCD, Herz und PRA sind ebenfalls sehr bedeutsame Untersuchungen auf die möglichen Erbkrankheiten. Diese sollten nachweislich vorgezeigt werden können. 

Daher kann man nicht gleich sagen, daß diese Rasse vor Gesundheit strotzt. Hier kommt es definitiv auf den Weg der Zucht an. Nur mit untersuchten Eltern Tieren, am besten auch schon die Großeltern und Urvorfahren. Nur so können wir die Gesundheit eines Pomskys stabilisieren und aufbauen. Das gilt allerdings immer nur für die Erbkrankheiten, die wir untersuchen, dies kann trotzdem keine Garantie sein, aber definitiv wird das Risiko minimiert. Man darf nie vergessen, daß es sich um ein Lebewesen handelt und nicht alles zu programmieren ist. Das beste Beispiel sind wir Menschen selbst. 

Allerdings weisen die meisten untersuchten Pomskies, die bedacht mit Voruntersuchungen gezüchtet sind, schon sehr gute Ergebnisse der Erbkrankheiten vor, auf die wir sehr stolz sind. 

Ich werde oft nach Rassetypischen Erkrankungen gefragt. Hier muss ich tatsächlich zugestehen, daß über den Pomeranian die oft schlechten Zähne auch vererbt werden. Zahnstein und Karies können hier die Folge sein. Mit dem Wissen sollten wir den Welpen von Anfang an, an das Zähne putzen gewöhnen. So können wir wunderbar vorbeugen. Zum Glück hat nicht jeder Pomsky das Problem, so kann auch hier in der Zucht noch viel erreicht werden.

Die meisten Menschen hat der Pomsky schon längst in seinen Bann gezogen. Einige Menschen zweifeln noch. 

Oft werden diese Fragen gestellt : 

"Wofür noch eine neue Rasse"?

"Ist es sinnvoll so eine eigenständige und Energie geladene Hunderasse in einen kleinen Stadtkläffer zu pressen"?

"Wie sollen doch so unterschiedliche Charaktere zusammen passen?" 

Heute möchte ich darauf näher eingehen :). 

Jeder kennt das Sprichwort : "Gegensätze ziehen sich an". 

So auch hier. Hier ergänzen sich die zwei völlig unterschiedlichen Charaktere und ergeben ein Arbeits- und Begleitund. 

Keiner fragt sich, wieso der Jack Rassel oft als Familien Hund gehalten wird. Hier steckt wirklich viel Energie in einem kleinen Hund gebündelt. Ob der Pomsky hier gleich gestellt werden sollte, bezweifle ich stark. 

Es ist allerdings menschlich, neues erst Kritisch zu betrachten. Auch ich habe diese Rasse erst aus einer Distanz beobachtet. Ich bin sogar der Meinung, daß viele der neuen Hybride und die selbsternannten Bezeichnungen dieser Hunde völlig unsinnig sind. Allerdings gibt es auch Rassen dazwischen, wo es durchaus Sinn macht, diese zu fördern und aufzubauen. 

Hierzu gehört in meinen Augen der Pomsky. Dies basiert nicht einfach nur auf meiner Meinung, sondern auf Erfahrungen mit verschiedenen Hunden dieser Rasse, seit vielen Jahren. 

Um eine neue Rasse beurteilen zu können, sollten Sie nicht nur einen oder zwei Vertreter dieser doch noch so jungen und noch nicht gefestigten Rasse kennen, um sich ein Bild machen zu können. 

Hier bedarf es Wissen und Verstand und ein gutes Auge.

Züchter, die bemüht sind diese Rasse über viele Generationen aufzubauen und zu festigen, nicht nur zu produzieren!

Der Ursprung der Pomskies ist durch die Kreuzung der Rassen Husky und Pomeranian entstanden. Auch als der Zwergspitz bekannt. 

Der Zwergspitz trägt den Ruf der Kläffer. Der Husky dagegen sehr bekannt für sein Bewegungsdrang und selbständigen Lebensstil. Kein Hund für Jedermann.

Ein "Stadtkläffer" ist ein Hund, der seine Aufgaben nur perfekt ausführt. Denn der Zwergspitz wurde über Jahre darauf gezüchtet fremde Personen oder ungewöhnliches auf dem eigenen Grundstück zu melden. Seinen Herrchen mit einer Aufgabe bedingungslos zur Seite zu stehen. 

Das volle Gegenteil der Huskys, die gar nicht bellen. 

Ein Husky, der selbständig ist und seine Energie erst im Dauerlauf befriedigt, freiheitsbezogen, wo der Pomeranian hingegen gerne den Clown für sein Herrchen spielt und ihn unterhält. 

Ja, extremer geht es nicht. 

Und hier ist wieder ein Züchter mit viel Wissen gefragt. Ein Züchter, der gut beobachten und selektieren kann. Die weitere Generation so plant um wieder ein Stück im Wesen, Aussehen und der Gesundheit zu verbessern. Dieser produziert nicht. Dieser baut eine Generation nach der anderen auf und verbessert, fördert und stabilisiert diese Rasse.